Freitag, 18. Mai 2018

Warum Männer die Welt nicht zerstören und Frauen sie nicht retten

Vor ein paar Tagen ist mir ein Artikel in die Hände gefallen, in dem der Autor dafür plädiert, das Ruder den Frauen zu überlassen, da die Männer offensichtlich nicht damit umgehen könnten und es, wie er schreibt, „verbockt“ hätten. Wirtschaftlich, klimatechnisch und global. Ich als Frau fühlte mich zunächst geschmeichelt, doch dann habe ich letzte Nacht von Emmanuel Macron geträumt und bin mit dem Satz „Wenn Frauen wieder Frauen sind, können Männer auch wieder Männer sein“ aufgewacht.
Nun gehöre ich eigentlich nicht zu den Menschen, die Träumen lange nachgehen, trotzdem scheint mich das Thema zu beschäftigen, sonst würde mein Unterbewusstsein nachts nicht solche Sätze ausspucken. Hat der Autor recht? Brauchen wir mehr Frauen an den großen Hebeln? Wäre dann alles besser? Gäbe es weniger Kriege? Würden wir den Klimawandel aufhalten können, die Zahl der Alleinerziehenden reduzieren, die Schere zwischen arm und reich wieder schließen? Tragen, um es mal mit anderen Worten auszudrücken, die Männer also die Schuld daran, dass alles so ist, wie es ist?

Statos quo der „Ungerechtigkeiten“

Schauen wir zunächst einmal auf die Zahlen. Frauen in Führungspositionen großer Konzerne sind zumindest in Deutschland Mangelware. Der Frauenanteil in den Vorständen der Top 200 Unternehmen liegt bei mageren 8,1 Prozent, der Frauenanteil in Führungspositionen insgesamt bei 21,3 Prozent. Oft ist von der Gläsernen Decke die Rede, die Frauen davon abhält, in höhere Positionen aufzusteigen. Gemeint ist übersetzt, dass Männer die Frauen raushalten und lieber untereinander klüngeln...

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