Mittwoch, 10. Dezember 2014

Alles neu macht der Dezember!

Wer meint, dass nur der Mai die Kraft besitzt, Überholtes, Abgenutztes und Fades über Bord zu werfen, dem sei ein entschiedenen NEIN entgegengeschmettert. Den Beweis dafür liefere nicht nur ich selbst, sondern auch all die anderen Menschen um mich herum, die gerade ordentlich Tabula rasa machen und sich neu ausrichten. Ob Firma oder Privatperson - irgendwas scheint in der Luft zu liegen, was Energien für Neuanfänge freisetzt.


Vielleicht stehen die Sterne günstig, wer weiß. Vielleicht haben die Menschen aber auch einfach nur reflektiert, was ihnen in 2014 nicht so gut gefallen, oder was sich überholt hat und das wollen sie nun ändern. So wie ich und damit sind wir mitten im Thema.

Liebe Mitspaziergängerinnen, liebe Mitspaziergänger. Seit nun mehr sieben Jahren gibt es diesen Blog. Mit allen Höhen und Tiefen, die man als Blogschreiber erleben kann. Mit dem plötzlichen Erlöschen der Domain, weil man sie nicht verlängert hat, mit dem Auf und Ab der Besucherzahlen, mit der Freude oder auch mal der Scham über das, was man geschrieben hat und mit dem Austausch, verbunden mit dem Gefühl, dass man mit seinen Gedanken nicht allein auf dieser Welt umherirrt.

Vor ein paar Wochen war ich auf einem Schreibseminar. Vorn saß Andreas Altmann, einer meiner Lieblingsautoren, und er hat mich in seiner unverschämt direkten Art an etwas erinnert, das ich irgendwie im Laufe der Jahre aus den Augen verloren habe. Es geht um den Fokus.

Schreiben ist mein Beruf. Das ist das, was ich kann und vor allem auch das, was ich will. Möchte man allerdings als Autor überleben, muss man sich in die höhere Liga schreiben. "Auf, auf !" sage ich da mal, schnüre mein Bündel und verkünde, dass dieser Blog sich wandeln wird. Weg von: Ich schreibe über das, was mich bewegt: Hin zu: Ich schreibe über das, was ich tue.

Und das ist?

Bücher schreiben.

Allein in den letzten drei Jahren habe ich vier Exemplare veröffentlicht. Die Geschichten von Slopinsky, Das Prinzip .garage und zwei weitere, die nicht sichtbar sind, weil ich sie a) unter Pseudonym und b) als Ghostwriter geschreiben habe. Mitte 2015 kommt ein weiteres in den Buchhandel - ein Sachbuch über die Bedeutung von Vätern - herausgegeben vom Scorpio Verlag.

Insofern gibt es viel zu erzählen und so wird es hier in Zukunft mehr um Gedrucktes und darum gehen, wie man es zu Papier beziehungsweise in die Tasten bringt: Vorab-Auszüge, Rezensionen und was mich beim Schreiben bewegt.

Also: Auf das Neue im Leben und darauf, dass Ihr lieben MitspaziergängerInnen mir weiter die Treue haltet.

1 Kommentar:

Sadie´sGedankenfülle hat gesagt…

Liebe Jeannette,
oh ich glaubte im Moment, du möchtest deinen Blog schließen, das hätte mir sehr leid getan ich habe dich doch erst vor kurzem gefunden.
Schön, wenn diese Leidenschaft zu schreiben immer in dir tanzt.
Übrigens das Buch "Die Geschichten von Slobinsky" gibt es bei uns nicht als E-book auch nicht im Buchhandel. Ich werde wohl bei Amazon mal bestellen, denn du hast nich sehr neugierig gemacht. Die Kritiken sind wirklich sehr gut.
Also mach weiter so und ich freue mich mehr darüber zu erfahren, wie du alles zu Papier bringst, worauf man achten muss, vor allem wie man sich animiert und den sogenannten roten Faden zum Schreiben findet.
Alles Liebe und bis bald.
Sadie