Samstag, 21. Juni 2014

Wein sucht Heimat

Es wird ja immer viel geredet über die Macht des Internets. Das es zum Beispiel heutzutage möglich ist, über sechs Kontakte an jeden beliebigen Menschen heran zu kommen - egal ob er Barack Obama oder Brad Pitt heißt. Oder das man reich werden kann, wenn man nur die richtige Domain hat und etwas Geschick zeigt. All das will ich nicht, mein Problem, das es zu lösen gilt, heißt: "Wein sucht Heimat."


Die Sache ist die. Mein Mann und ich haben uns von unseren Gästen zu unserer Hochzeit keine Geschenke - also kein Geschirr, Besteck oder Ähnliches gewünscht, sondern einen Beitrag zu einem Grundstück, das wir gern erwerben wollen. Ein ausgewähltes Stück Land gab es bis dahin noch nicht, nur vage Vorstellungen, Ideen und Wünsche.
Das haben einige Gäste geflissentlich ignoriert und haben uns neben den monetären Beiträgen unter anderem einen Apfelbaum und einen wunderschönen 70 Jahre alten Weinstock geschenkt, der nun auf unserem Berliner Balkon steht. Kein guter Platz für einen Merlot mit Geschichte. Und darum:

Ich weiß, es klingt vermessen, verträumt und vielleicht auch ein wenig naiv, aber ich rufe hiermit die Aktion

"Wein sucht Heimat" 

ins Leben. Und nein - ich will den Wein nicht verschenken oder ihn verleihen. 
Ich suche auf diesem Weg für uns und den Wein ein

HAUS AM SEE

Wenn andere Barack Obama über das Internet kennenlernen, warum sollte ich auf diesem Weg nicht mein Traumhaus finden? Es gibt doch immer jemanden, der einen kennt, der einen kennt, der einen kennt. Und vielleicht weiß der am Ende der Kette, wo ein altes, verlassenes Haus irgendwo an einem See steht und nur darauf wartet, dass wir es kaufen, einen Weinstock neben die Terasse pflanzen, unsere Glyzine, die für den Balkon auch langsam zu groß wird, neben den Eingang setzen und dass unser Apfelbäumchen auf der kleinen Streuobstwiese, die vielleicht zum Haus gehört, seine Wurzeln tief in die Erde graben kann.

Also Ihr lieben Leser. Ich habe schon so oft in meinem Leben erfahren dürfen, dass manche Dinge einfacher sind, als man denkt, wenn man sie nur tut. Dass Wunder geschehen können, an die nie jemand geglaubt hätte. Dass Glaube sowieso Berge versetzen kann. Insofern glaube ich fest daran, dass sich mein Traum erfüllt. Ihr könnt mir dabei helfen, indem Ihr diesen Link fleißig teilt, anderen davon erzählt, die Ohren aufmacht, wenn jemand über ein Haus am See spricht, das einen neuen Besitzer sucht, oder Ihr einfach Eurem Freund, der Makler ist und in seinem Portfolio gerade zufällig solch ein Haus mit Grundstück hat, meine Email-Adresse gebt. Es wäre natürlich toll, wenn es im Raum Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern wäre, aber das soll gar keine Bedingung sein. Ich danke Euch von Herzen für Eure Hilfe und werde berichten!

1 Kommentar:

Sigrid hat gesagt…

Ein Haus am See, hier und in der näheren Umgebung von Berlin, das wird schon wie ein Sechser im Lotto. Da findest du eher das Grundstück alleine, oder vielleicht noch mit altem Haus. Aber das ganze dann am See? Und genau deshalb werde ich dir dafür mal die Daumen drücken.
Liebe Grüße
Sigrid