Donnerstag, 25. April 2013

Fuck for Forest

Nein, Du hast Dich nicht verlesen. In der Überschrift steht tatsächlich "Fuck for Forest" und es ist genauso gemeint, wie es da steht. Ein herzliches Hallo am Welttag des Baumes. Und wenn der schon -außer bei der Süddeutschen -  im allgemeinen Nachrichtengeplänkel  untergeht, dann will ich hier Ehre geben, wem Ehre gebührt: dem Baum.


Ich gebe es zu, ich bin ein Baum-Narr. Ich stehe staunend wie ein Kind vor diesen teils mächtigen Riesen und danke der Schöpfung für diesen Akt. Ähnliches muss auch Tommy Hol Ellingsen für Bäume empfinden, denn er ist Gründer der Organisation "Fuck for Forest" und hat es sich als solcher zur Aufgabe gemacht, mit erotischen Bildern und Filmen Geld für die nachhaltige Forstwirtschaft in Costa Rica und Ecuador zu sammeln. Wer mehr darüber wissen will, möge HIER klicken.
Ich  komme einstweilen zurück zu meiner ganz persönlichen Liebe zu Bäumen, die nicht sexueller Natur ist, der aber sicher für Außenstehende etwas Merkwürdiges anhaftet, denn ich umarme gern Bäume.
Wenn Du also mal spazieren gehst und einer Frau begegnest, die gerade ihre Arme um eine riesige Buche schlingt, dann bin ich das höchstwahrscheinlich.
Warum ich das tue, ist leicht zu erklären, allerdings für die "Bamberger Skeptiker" unter uns, die alles wissenschaftlich brauchen, sicher esoterischer Humbug. Ich erzähle es trotzdem, denn mich interessiert in dem Fall die Wissenschaft nicht, ich verlasse mich auf mein Gefühl, das mir eine eindeutige Rückmeldung gibt, wenn ich einen Baum umarme. Ich spüre nämlich, wie die Energie durch den Baum fließt. Das macht sich stets durch ein eindeutiges Kribbeln in den Händen bemerkbar. Einen Baum zu umarmen, fühlt sich für mich ähnlich an, wie die Umarmung mit einem guten Freund. Es gibt mir Kraft und lässt mein Herz höher schlagen. Abgesehen davon fasziniert mich der Baum an sich. Wie er seine Wurzeln in die Erde bohrt, um Halt zu finden, wie er seine Äste verzweigt und dem Licht entgegen reckt, wie er majestätisch thront, wenn er vereinzelt auf einem auserwählten Platz steht und wie er sich arrangiert, wenn er in einer Waldgemeinschaft wächst. Darum finde ich die Aktion "Fuck for Forest" gut, wobei ich mich selbst auf "Hug for forest" (Danke Bettina :-)) und darauf beschränke, Bäume zu fotografieren.
Hier eine kleine Foto-Hommage an meinen Freund den Baum:



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