Mittwoch, 13. Februar 2013

Auf! Lasst uns die Regeln brechen!

Welche Regel hast Du heute schon gebrochen?
Ich - ehrlich gesagt - noch keine, aber es gibt in mir eine Stimme, die flüstert, dass es wieder Zeit dafür ist, damit sich mein Leben weiterentwickeln kann und sich lebendig anfühlt. Anstoß für diese Gedanken lieferte mir in den letzten Tagen das Buch "Rulebreaker" über das ich auch demnächst auf meinem Buchblog berichten werde.


Rulebreaker sind Menschen, die sich mit dem Status quo selten zufrieden geben. Eher nehmen sie ihn als Anlass, etwas zu verändern, eben die Regeln zu brechen, Neues zu wagen und das gegen all die Meinungen, den Mainstream, gegen Haltungen, festgeschriebene Gesetzmäßigkeiten und vor allem gegen den Satz: "Das haben wir schon immer so gemacht, also machen wir es auch weiter so."
Regeln geben Halt. Sie bewahren uns davor, im Chaos zu versinken. Aber sie engen uns auch ein und es gibt in Deinem und in meinem Leben mit Sicherheit eine ziemlich große Anzahl von festgesetzten Regeln, die völlig unsinnig sind, die wir allerdings selten hinterfragen, weil aus Regeln schnell Gewohnheiten werden, die für unseren Verstand ziemlich plausibel daher kommen.

Halten wir die Regeln ein, sind wir konform mit unserer Umwelt. Wir fallen nicht auf, traben mit und unterdrücken dabei so manchen lebendigen Impuls. Bist Du jemals in einem langweiligen Meeting aufgestanden und hast gesagt, dass Dir Deine Lebenszeit zu schade für dieses endlose Reden um den heißen Brei ist? Hast Du Dir je erlaubt, gegen den Strom zu schwimmen, anders zu sein, aufzufallen, anzuecken und damit neue Impulse zu setzen?

Ich finde dieses Thema immer wieder spannend. Es kribbelt mir in den Fingern und mein Herz hüpft bei dem Gedanken, Eingefahrenes über Bord zu werfen, neu zu denken und mit den Fragen "Warum ist das so?; Muss das wirklich so sein? und Wie könnte man es anders machen?" Sinniges von Unsinnigem zu trennen und damit neue Türen zu öffnen.
Mal sehen, wohin mich das führt.



Keine Kommentare: