Montag, 17. Oktober 2011

Slow down

Bevor ich ein weiteres Mal meine Gedanken mit Ihnen teile, möchte ich zunächst alle neuen LeserInnen begrüßen und mich an dieser Stelle für all die schönen Kommentare bedanken. Danke.
Gleichzeitig habe ich eine Bitte. Wenn Ihnen das, was Sie hier lesen gefällt, dann machen Sie mir doch bitte die Freude und teilen Sie es. Ob auf google 1+, auf Facebook, Twitter oder per EMail.  Auch dafür jetzt schon mal ein Dankeschön.


Gehören Sie zu den Menschen, die To-do-Listen erstellen, nach der A-B-C- Regel oder dem Eisenhower-Prinzip Prioritäten festlegen oder Ihren Kalender bunt malen, um Ihre Zeit zu managen und mehr Freizeit zu haben, die Sie dann auch noch verplanen können?

Soll ich Ihnen was verraten? Vergessen Sie das alles!
Ehrlich. Ab heute können Sie die Füße hochlegen, in sich horchen und dann das tun, wonach Ihnen der Sinn steht. Selbstbestimmtes Arbeiten ist wieder angesagt.
Und wissen Sie warum? Der Zeitpapst persönlich sagt's. Der, der mich jahrelang mit Verbesserungs- und Optimierungsvorschlägen für meine Zeiteinteilung gepeinigt hat. Der immer eine passable Lösung für Zeitchaoten wie mich parat hatte, die ich dann nach drei Wochen frustriert über den Haufen geworfen habe, weil ich eben so nicht kann. Dieser Herr - Lothar Seiwert sein Name - hat ein neues Buch geschrieben.
Und nun weiß ich es - es gibt ihn doch den lieben Gott, denn dieses Buch trägt den wunderbaren Titel:

"Ausgetickt: Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert. Abschied vom Zeitmanagement".

Danke lieber Lothar Seiwert.
Nach Simplify in allen Varianten, Bärenstrategie, Pareto-Prinzip und Balance-Strategien endlich mal ein Titel, der mich schon beim Draufschauen entspannt
.
Sollte es vielleicht am Ende so sein, dass meine Strategie, viel mehr nach Lust und Laune zu arbeiten und damit die Motivation aufrecht zu erhalten, nun doch noch gesellschaftsfähig wird?
Das wäre, so denke ich, ein Schritt in die richtige Richtung, denn wie heute in der Presse zu lesen war, steigt die Zahl derer, die wegen psychischer Probleme und Burnout viel zu früh aus dem Arbeitsleben aussteigen müssen, kontinuierlich an. Wir alle wissen, dass das nicht ewig so weitergehen kann, denn ständig erreichbar zu sein, zu funktionieren und sein Leben aus der Hand zu geben, um es einem Kalender unterzuordnen, macht auf Dauer krank. 

Und wenn selbst der Zeitpapst plötzlich entspannt und alles ein wenig lockerer angehen lässt - na dann!
Slow down. Denn in der Ruhe liegt die Kraft.

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