Montag, 29. August 2011

Bin ich stolz, eine Deutsche zu sein?

Bye, bye Guido Westerwelle. Ich gebe dir noch ein paar Tage.
Du unfähigster aller unfähigen Außenminister, du traurige Marionette im großen Laienschauspiel Deutschlandpolitik. Wie aufmüpfig, großmäulig und besserwisserisch warst du doch, als du noch auf deinem Oppositionsschemel throntest. Heute wirkt alles, was von dir kommt, seltsam kleinlaut und unprofessionell.
Aber ich habe ja keine Ahnung von Politik.
Ich schaue lediglich aus der zweiten Reihe, denn die erste ist von den Öffentlich Rechtlichen besetzt. Auch steht es mir eigentlich nicht zu, ein Urteil zu fällen, schließlich habe ich weder ein Gegenprogramm noch eine Alternative.
Und überhaupt, was geht es mich an?
Braucht es nicht für gute Außenpolitik auch Bürger, die sich gemeinsam als Land fühlen? Die eine Staatsidentität haben, die sich und das traut man sich ja kaum noch zu sagen: auch als Deutsche fühlen und stolz darauf sind, Teil dieser Gemeinschaft zu sein?
Vielleicht ist die Gestalt des Außenministers nur die eins zu eins Übersetzung der Art wie wir uns mit Deutschland - unserer Heimat - identifizieren. Das war wohl zu Genschers Zeiten noch anders.
Ich bin Deutsche.
Bin ich darauf stolz?
Nein.
Fühle ich mich mit diesem Land so richtig tief verbunden?
Nein.
Und Sie?
Sorry, Herr Westerwelle. Sie haben wohl Ihr Bestes gegeben.

Kommentare:

TinnyMey hat gesagt…

ach wie sehr hast du mit westerwelle recht.
LG

Franz hat gesagt…

Ich habe ja die Vermutung, dass Westerwelle noch ein Agent aus dem Kalten Krieg ist, der nie die Abberufung erhalten hat und jetzt nicht mehr weiß was er machen soll ;)