Freitag, 29. April 2011

Hoffnungslos=Hoffnungsvoll

Ja ich gebe es zu.
Ich bin eine hoffnungslose Romantikerin. Ich habe bei der Hochzeit von Charles und Diana geheult, vor ein paar Tagen bei einer Taufe, bei der Hochzeit von Marc und Karin, bei der Einschulung meiner Tochter und natürlich heute bei Kate und William. Sie sehen schon, es muss nicht Hollywood oder Adel sein, ich heule auch, wenn sich Lieschen Müller im Standesamt von Hintertupfingen traut oder wenn ein Kalb geboren wird und zum ersten Mal auf seinen wackligen Beinchen steht.
So what...
Ich stehe auf Liebesgefühlsduseleien. Sie gehören für mich zum Leben dazu, genau wie Trauer, Wut und Gram. Ich brauche diese andere Amplitude - die Hochgefühle des Seins. Sie tragen mich und halten mich lebendig.
Und wenn niemand heiratet, oder Kälber in Berlin Schöneberg schwer zu finden sind, dann schaue ich mir auch gern zum x-ten Mal "Tatsächlich Liebe" oder "Billy Elliot" an. So what...
Es ist was es ist ... sagt die Liebe.
Aber vielleicht ist es nicht nur die Liebe, die in solchen Momenten steckt, sondern auch die Hoffnung.
Die Hoffnung auf leidenschaftliche Augenblicke, Glück bis zum Abwinken, darauf, dass alles gut geht und dass die, die sich lieben, oder neu beginnen, dem Sturm des Lebens trotzen.
Und natürlich schwingt in der Hoffnung für die anderen auch immer die Hoffnung für das eigene Leben mit.
Hoffnungslos verloren in der Hoffnung.
So what...
Passend dazu ein wirklich netter Kommentar:
"Wenn das Herz das Hirn besiegt"

Kommentare:

Marysol {*} hat gesagt…

:-) ... "Das Meer in mir" tropft schnell aus mir heraus, wenn mein Herz gerührt wird. Ja, ich bin auch "nah am Wasser gebaut" und stehe genauso dazu. Manchmal glaube ich, ich bin "im Wasser gebaut"... :-)

Swan hat gesagt…

das sind wir, wir Frauen. Schön, dass wir Gefühl zeigen können/dürfen :-)

LG
Swantje

Irmi hat gesagt…

Ich finde es toll, wenn man in der immer kälter werdenden Welt Gefühle zeigt und dazu stehen kann.
Ich komme wieder- mir gefällt es hier.
Liebe Grüße
Irmi