Dienstag, 27. April 2010

Nicht ganz ernst...

Schnallen Sie sich an lieber Leser, jetzt wird es heiß, denn wir reden über Sex.
Als Aufhänger dazu dient mir eine kleine Meldung aus der Zeitungswelt. Hier ein Textausschnitt:

"Ranghohe Mitarbeiter der US-Börsenaufsicht (SEC) haben zum Höhepunkt der großen Finanzkrise stundenlang Sexfilme oder Nacktfotos an ihrem Arbeitsplatz geschaut. ... Insgesamt wurden 31 Mitarbeiter der Behörde erwischt. Einer von ihnen hatte 600 Porno-Fotos auf seinem Firmenlaptop gespeichert. Der Bericht lässt außerdem einen hochrangigen Juristen auffliegen, der sich in seinem Washingtoner Büro bis zu acht Stunden am Tag Pornos angeschaut hat."

Abgesehen von der Tragik dieser Meldung musste ich doch irgendwie schmunzeln.
Ich bin ein Mensch, der in Bildern denkt und nun stellen Sie sich doch mal diese beschlipsten Herren vor, wie sie mit ernster Miene, geschäftig an ihren PC's sitzen, sich nach außen brav der ihnen obliegenden Aufsichtspflicht widmen, während eigentlich ein ganz anderer Film läuft.
Was ist das? Eine Übersprungshandlung? Vom Finanz- zum Sexkick? Sind das im Kopf noch lausige Jungs, die heimlich durch das Loch in der Wand der Mädchentoilette linsen? Oder ist das ein Ausdruck von Hilflosigkeit angesichts des drohenden Disasters?

Nein - alles völlige Fehlinterpretationen. Die Wahrheit ist viel ernster:
Die Herren trainieren.
Sie bereiten sich mental auf die Aufgabe vor, die sie zu Hause erwartet und folgen damit streng der aktuellen Empfehlung des brasilianischen Gesundheitsministers, der fünf Mal Sex pro Tag für machbar und fünf mal Sex pro Woche für absolut sinnvoll hält.
Und so wird nach dem Motto:
Was die Brasilianer können, können wir besser, bei der Amerikanischen Börsenaufsicht derzeit heimlich eine neue Elite gezüchtet.
Die männliche Sexbombe.
Irgendwo muss man ja aufrüsten.

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