Freitag, 11. April 2008

Ein Geschenk

Gerade habe ich mal nachgeschaut, wie lange es diesen Blog überhaupt schon gibt. Und siehe da, er hat bald Geburtstag. Den Ersten.
Was schenkt man einem Blog? Ein neues Layout? Ein Geburtstagsgedicht? Einen besonders gelungenen Text? Vielleicht ein paar originelle Geschenke für mich selbst, weil ich so fleißig schreibe?
Oder setzt man sich als Blogmutter hin und denkt an die zurückliegenden Momente, wie man es bei Kindergeburtstagen gern celebriert.
Bei einem Glas Sekt, mit dem Laptop auf den Knien. "Ach - weißt du noch - damals...als..."
Geburtstage oder Jahreswechsel bieten sich ja auch immer für ein Resümee an. Hat es sich gelohnt, Zeit zu investieren? Zeit, die ich eigentlich nicht habe, weil ich sie zum Kinder hüten, Haushalt schmeißen und Geld verdienen brauche.
Worum geht es?
Um Sie lieber Leser.
Was nützt ein Blog, wenn man ihn ins Leere schreibt. Wenn man keine Ahnung hat, wer ihn liest. Wenn kein Austausch stattfindet. Keine Bemerkung kommt. Nichts.
Darum meine Bitte. Nutzen Sie doch mal die Kommentarfunktion. Schreiben Sie mir. Geben Sie sich zu erkennen. Sie haben jetzt fast ein Jahr lang ein kleines offenes Fenster zu meinem Leben gehabt. Nun machen Sie mir die Freude und lassen mich ein Stück an Ihren Gedanken teilhaben.
Goethe hat einmal gesagt: "Wer nicht eine Million Leser erwartet, sollte keine Zeile schreiben." Herr Martenstein vom Berliner Tagesspiegel sieht das anders. Er meinte in einem Gespräch: "Es ist egal - und wenn es nur zwei Leser gibt, die Ihrer Argumentation oder Ihren Ansichten folgen. Dann schreiben Sie eben für die."

Ich denke, zwischen der Million und den zwei Lesern gibt es noch ein lohnenswertes Mittelfeld. Wenn Sie dazugehören, dann lassen Sie es mich wissen!
Das wäre ein schönes Geschenk!

1 Kommentar:

Die Spaziergaengerin hat gesagt…

Natürlich teste ich mal selbst, ob das überhaupt funktioniert. Macht es - also - jetzt Sie!