Donnerstag, 10. Mai 2007

Anerkennung

Normalerweise veröffentliche ich Gedanken, die mir durch den Kopf gehen auf meiner Webseite. Irgendjemand hat mir allerdings erzählt, das sei nicht mehr zeitgemäß. Wer heute punkten will, braucht einen blog.
Also - da ist er.
Im Layout "Minimal" - ohne Schnörkel und Schnick Schnack.
Natürlich drängt sich mir die Frage auf, wie weit man in so einer allerersten öffentlichen Präsentation seinen Rock runterlässt. Muss ich etwas Weltbewegendes schreiben? Was, das alle vom Hocker haut? Oder reicht es, die jungfräulichen Seiten mit dem zu füllen, was ich gerade jetzt in diesem Moment zu sagen habe?
Es ist ja so eine Sache mit der Öffentlichkeit. Man will ja immer von ihr anerkannt werden. Keiner, der nicht insgeheim davon träumt, ein väterliches: "Man, das hast du gut gemacht!" oder ein mütterliches: "Ich bin so stolz auf dich!" zu ernten. Das liegt wohl in unserer Natur und erklärt den Erfolg von Sendungen wie DSDS.
Aber zurück zu mir.
Ich bin so eine, die das Schreiben liebt. Nicht den Akt an sich. Dafür umsomehr die Vorstellung, Menschen mit Worten durch die Welt zu führen. Manchmal auch durch meine eigene. Daher der Name: Die Spaziergängerin.
Ich lade Sie, Euch oder dich ein, mich ab und zu auf meinen Spaziergängen zu begleiten, innezuhalten und die Welt durch meine Augen zu sehen. Vielleicht begegnet Euch Bekanntes, vielleicht auch Neues, vielleicht lässt so ein kleiner Spaziergang eigene Alltagssorgen vergessen oder hilft, Lösungen zu finden.
Sollte das der Fall sein, dann ist das für mich die schönste Anerkennung überhaupt.

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