Mittwoch, 26. August 2015

Hurra, ein Tag Leben

"Ich finde es nicht so schlimm, ab und an mal Fleisch zu essen." Es ist 23:30 Uhr und ich laufe mit meinem Hund am Späti vorbei, als der junge Mann (etwa 20) diesen Satz zu zwei anderen jungen Männern, die auch ungefähr 28 Jahre jünger sind als ich, sagt. Ich muss grinsen und denke, was für ein Tag. Was für ein geiles Leben.

Sonntag, 23. August 2015

Einfach und leicht - aber.

Die Fähre im Hafen von Dover
Vor ein paar Tagen bin ich mit der Fähre von Dover nach Dünkirchen gefahren. Hinter mir lagen zehn Tage Urlaub mit meinem Mann, meinen zwei Töchtern und unserem Hund. Wir sind mit dem Auto durch vier Länder gereist, haben Grenzen passiert, zwei Tage London genossen, Freunde besucht. Alles schön, inklusive dem Gefühl, das man als Erwachsener nach so einem Familienurlaub eigentlich noch eine Woche Urlaub allein am Strand bräuchte, um sich wieder zu erholen.

Dienstag, 18. August 2015

Wer willst Du sein?

Ich glaube nicht an Zufälle. Ich glaube an Synchronizitäten. Daran, dass uns das, worauf wir bewusst oder unbewusst ausgerichtet sind, auch begegnet. Daran, dass unsere Energie uns lenkt. Dass wir immer genau dort sind, wo wir sein sollen und uns genau das begegnet, was wir brauchen, um uns zu entwickeln.

Sonntag, 9. August 2015

Wer bin ich? Viele!

@Maya Meiners
Neulich kam ich ich in einem Gespräch mit einer Freundin auf das Thema Scanner zu sprechen - also auf Menschen, die enorm vielseitig und darum für andere auch schwer in Kategorien einzuordnen sind. Während der Tischler eben Tischler ist, der Architekt, Architekt, haben sie Mühe, das was sie tun und womit sie ihr Geld verdienen, in einer Schublade unterzubringen. Ich selbst bin ein Scanner und zwar einer, wie er im Buche steht.

Freitag, 7. August 2015

Deutschlands Flüchtlingspolitik - einfach zum Kotzen!

Mein Einkauf für die Flüchtlingshilfe
Heute erlebst du mich wütend. Aufgebracht. Gerade komme ich aus Berlin Moabit zurück, wo das Landesamt für Gesundheit und Soziales sitzt. Es ist die erste Anlaufstelle für Flüchtlinge in Berlin, ehe sie dann auf die Unterkünfte und Notunterkünfte verteilt werden. Eigentlich wollte ich Wasser und Lebensmittel bringen, aber was ich dann erleben musste, hat mir die Sprache verschlagen.

Dienstag, 4. August 2015

Abbiegen um aufeinander zuzugehen

Manchmal fließt das Leben zusammen. Dann ist es stimmig, schwingt wie ein feiner Rhythmus und wir schwingen mit. Dann sind wir offen für Neues und treten heraus aus unseren Begrenzungen. Ich hege den leisen Verdacht, dass es eigentlich immer so ist, dass wir allerdings nur in manchen Zeiten dafür aufgeschlossen sind, in anderen eher nicht. Ich hatte in den letzten Tagen viele solcher "offenen" Momente. Zwei möchte ich erzählen.

Montag, 20. Juli 2015

OneDayTraveler: Paris ganz anders

Vier Tage habe ich Paris erobert. Vier Tage - in denen ich fast nur zu Fuß unterwegs war. Vor allem abseits der touristisch eingetretenen Pfade. WEITERLESEN

Mittwoch, 8. Juli 2015

Die Sache mit dem Alter

Das Gegenteil von Einsamkeit
@S.FISCHER
Nächste Woche habe ich Geburtstag - und ob es mir gefällt oder nicht - ich gehe mit großen Schritten auf die 50 zu. Da passt es, dass ich aktuell die Texte von Marina Keegan höre - eine amerikanische Studentin, ein Leuchtstern am Autorenhimmel, eine junge Frau, die ihren 23. Geburtstag nicht mehr feiern konnte, weil sie bei einem Autounfall ums Leben kam. Eine, die so hinreißende Texte über das Feuer der Jugendzeit verfasst hat, dass es mich bis in die Haarwurzeln ankriecht.

Sonntag, 28. Juni 2015

Bunt ist das neue Schwarz/Weiß

Achtung! In diesem Post geht es nicht um die wissenschaftliche Belegbarkeit von Argumenten. Es geht nicht darum, ob jemand Recht hat oder nicht und auch nicht darum, ob Grün besser ist als Rot. Hier soll es einzig und allein um etwas gehen, das mich mehr und mehr aufregt: Die Hetze gegen Minderheiten.

Samstag, 6. Juni 2015

Das Neue im Alten

Seit ich wieder in Berlin bin, habe ich jede Nacht von Island geträumt. Von der Landschaft, vom unterwegs sein, von der Weite. Island fehlt mir. Wie ein guter Freund, den man für einige Tage gesehen hat, mit dem man sich wohlgefühlt und ausgetauscht hat, den man dann aber wieder ziehen lassen muss. Und plötzlich ist da Leere.